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geburtsbericht meiner zwillis sarah und nina

 
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bluedragon



Anmeldungsdatum: 27.03.2006
Beiträge: 313
Wohnort: mauthausen

Geburtstermin: 29.06.2010

Meine Kinder:
LISA, 17.12.1996
FELIX LUKAS, 11.07.2004
SIMON AYRTON, 20.10.2005
julian alessandro, 22.04.2007

BeitragVerfasst am: Do 07. Aug. 2008 12:01    Titel: geburtsbericht meiner zwillis sarah und nina Antworten mit Zitat

Die geburt meiner zwillinge Sarah Jutta und Nina Sophie am 8.07.2008

Ich hatte am Montag in der Früh schon sehr leichtes ziehen im unteren Bauchbereich ,
machte aber keinen Eindruck das dies wirklich schon Wehen wären dachte
es wären wiedermal Senkwehen typisch für diese Woche .
Brachte dann um halb Neun den Grösseren in den Kiga ...

Dann fuhr ich mit meinen anderen drei Kinder wieder Nachhause -richtete ein Flascherl für meinen Jüngsten her und der schlief dann gegen halb Zehn im Bett
ein.
Dann wieder so ein eigenartiges Ziehen links und rechts im Kreuz.
Ich rief nach meiner Grossen und bat sie, dass sie mit meinem anderen Sohn ein bissl spielt,
derweil gehe ich mal in die Wanne ..
In der Wanne würde es zwar ned heftiger, aber auch ned regelmässig,
also beließ ich es mal dabei auch nicht auf die Uhr zu schauen.

Dann ging ich in etwa nach 10 minuten nochmals aufs Wc, wo ich beim abwischen einen leichten bräunlichen Ausfluss entdeckte ........
Ich bekam einen Riesenschreck, was ist das, was konnte das sein,
meine Zwuckis dürfen ja noch nicht auf die Welt kommen.
Wäre ja alles viel zu früh dachte ich nebenbei.
Dann nahm ich das Telefon in die Hand rief im Krankenhaus an, die meinten solangs ned blutig ist,
sei Ausfluss
auch wenn er ganz leicht bräunlich wäre normal, ich solle aber trotzdem ein bissl auf die Zeit schauen.
Wenn ich wirklich Wehen bekommen würde, müssten sie regelmässig werden.
So dann beschloss ich meine Freundin anzurufen,
hab mir dann mit ihr ausgemacht das ich um 3 Uhr Nachmittags bei ihr bin ...

Einstweilen gegen Mittag hat der ganze Spuk eigentlich aufgehört, aus dem bräunlichen Schleim wurde normaler Ausfluss,
hab unterdessen meinen sohn vom Kiga abgeholt,
waren dann noch einkaufen und um drei waren wir bei meiner Freundin.
Bei ihr ging das ganze Theater von vorne los, ich hatte zwar keinen Ausfluss, aber ich bekam so Regelschmerzen, dann ziehen im Kreuz
ich sagte zu meiner Freundin das ich glaube das ich Wehen habe,
naja wir schauten immer so zwischen durch auf die Uhr, ja es konnte stimmen
alle 20 minuten und das fast regelmässig.
Gegen halb 5 fuhr ich heim, ging nochmals in die Wanne.
Nach der Wanne rief ich meinen Mann an das er gleich den ganzen Einkauf machen bzw. erledigen soll,
denn ich glaube das die Zwei kommen.
Gegen viertel nach 5 war mein Mann dann Zuhause.
Ich rief dann meine Freundin an und fragte sie ob sie Zeit hätte mit mir ins Kh zu fahren.
Gegen 6 uhr abends war sie dann da,
sie rief für mich die Rettung an, ich habe schon irgendwie Angst gehabt, dass irgendwas ned stimmte mit den Zwein ..
So gegen 7 uhr waren wir dann im Kh, im Rettungsauto verringerten sich die Abstände auf 6-7 minuten.

Die LFK wurde vorverständigt und dadurch durften wir gleich in den Kreissal,
wo ich mich noch ausziehen durfte und dann wurde Ctg gemacht fast eine Stunde lang,
es glaubte jeder das alles passte Herzschläge waren von beiden da.
Wärenddessen wurde ich gleich an den ersten Wehenhemmer gehängt ...
Dann die Untersuchungen, die nicht angenehm waren gebärmutterhals auf 1,6 Trichterförmig und der muttermund auf 1,4 cm,
Es war fast nichts mehr da, jetzt hieß es sofort handeln.
Dann wurde nochmals Ctg geschrieben ..
zum ersten mal kamen sie drauf, das es der Herzschlag nur von einem Baby gemessen wurde.

Also nochmals von vorne das ganze.
Dann so gegen halb 9 kam endlich die Ärztin und machte Ultraschall.

Sie zeigte mir mein Baby am Monitor
Ich spürte auch wie es strampelte
dann suchte sie das Zweite ...
sie suchte fast eine halbe Stunde ...
Sie hörte dann auf mit Us und ich war irgendwie perplex, denn sie sagte mir nichts vom Zweiten,
warum nicht das wusste ich hier leider noch nicht.

Aufeinmal waren 3 oder 4 Ärzte da und sie machten zusammen Ultraschall.

Ich fragte wie in Trance ..Frau Doktor stimmt was nicht. Was ist los?
Meine Freundin war die ganze Zeit bei mir, und hielt mir die Hand - die Ärztin sagte dann nur mehr, es tut ihr leid sie fände das zweite Baby nicht mehr.
Was ich dann glaubte war, dass sich das Baby hinter dem anderen versteckt hatte ....
Und sie fuhr fort mit dem ultraschall.
Dann sah sie es, aber nicht dort wo es liegen sollte.
Dann sagte sie zu mir es täte ihr leid aber ein baby lebt nicht mehr.

Ich war völlig fertig, ich wusste nicht was ich in diesen Moment machen sollte,
ich fing einfach zu weinen an.
Meine Freundin hielt mich fest,am liebsten wäre ich,
glaube ich, aufgestanden und gegangen.
Aber das ging nicht, ich durfte nicht mehr aufstehen von der Ärztin aus und auch von den anderen aus.
Sie sagte dann nur mehr, sie würden versuchen die Wehen zu stoppen.

so verging Minute über Minute, es lief alles wie im Zeitraffer ab, die Wehen wurden auch immer stärker.

Die Ärztin verpasste mir dann noch ein Zapferl, das auch die Wehen hemmen sollte,dazwischen bekam ich die Lungenreife.
So vergingen die Stunden, mit fast durchgehend Wehen.

Hab dann um ca. halb 12 nachts noch ein stärkeres Zapferl gekriegt, was dann auch so um kurz nach 12 zu wirken begann. Ich hab dann 1 1/2 stunden geschlafen.
Meine Freundin fuhr um halb 2 Nachhause,
da die Wehen ja weg waren.
Die Ärztin sagte dann, dass es super wäre wenn das Ctg keine Wehen mehr aufzeichnen würde.

Doch ich bekam wieder wehen und jetzt alle zwei minuten so Stark,
kurz nach halb 2 hatte ich dann den Blasensprung.
Dann sagte die Ärztin nur mehr zu mir wir müssen einen Kaiserschnitt machen,
was für mich nicht angenehm war,
also wurde ich gleich vorbereitet auf den Ks.
Dann im Op Saal bekam ich noch einiges mit.
Bis der Arzt sagte, er gibt mir eine Spritze, es wird ein bissl kalt werden und dann schlafens gleich ein.
Ich hatte Angst, ich hab noch nie so Angst gehabt.

Als ich aufwachte war ich noch immer voll "geschlaucht" ...
Ich kam dann wieder in das Kreiszimmer, wo ich dann meinen Mann anrief, dass es mir eh gut gehe und das alles in Ordnung sei.
Er kann zu mir reinfahren,
er wollte sich ja auch von Sarah Jutta, so nannte ich meine totgeborene Tochter,
verabschieden.
Die Hebamme gab mir einstweilen zwei Bilder,
das erste von meiner lebend geboren Tochter Nina Sophie ,ich schaute mir das Bild an beachtliche 900 gramm und 33 gross.
Mah ist das eine hübsche kleine süsse Maus.

Dann gab sie mir das Bild von Sarah Jutta.
Sie meinte, ich müsse es mir nicht anschauen,
denn es ist nicht so toll, aber ich wollte,
es war und ist ja meine Tochter.
Sie hatte ein Gewicht von 680 gramm und war 31 gross und war genauso hübsch wie meine andere Tochter.

Meine Mann kam so gegen 9 Uhr morgens ins Kreiszimmer und die Hebamme meinte,
ob wir uns von Sarah verabschieden wollen.
Wir sagten dann beide ja,
mein Mann schaute zuerst, dann kam die Hebamme zu mir und fragte mich ob ich mir echt sicher bin.
Ich schaute sie an und da war sie meine kleine Süsse,
auch wenn sie nicht mehr unter uns ist ..
ich liebe sie trotzdem
und werde das auch immer tun
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Lisi



Anmeldungsdatum: 20.03.2008
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Geburtstermin: 04.08.2011

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Luca, 28.07.2009
Mateo, 02.08.2011


BeitragVerfasst am: Do 07. Aug. 2008 12:19    Titel: Antworten mit Zitat

da ist mir jetzt aber die gänsehaut gekommen wo ich das gelesen habe. das tut mir so furchtbar leid um dein totgeborenes baby, das muss echt schlimm sein für dich. ich weiß auch gar nicht was ich sagen soll.
ich finds toll dass ihr euch noch von ihr verabschiedet habt, ich hätte das auch gemacht.
ich wünsch dir von herzen alles gute und viel kraft und dass die freude über deine nina die trauer über deine tote sarah übersteigt.
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Gast1041
Gast








BeitragVerfasst am: Do 07. Aug. 2008 12:21    Titel: Antworten mit Zitat

Oh mein Gott!
Ich hab zu heulen begonnen, als ich deinen Bericht gelesen hab!
Ich möchte dir meine aufrichtige Anteilnahme geben und es tut mir total leid was dir passiert ist.
Das war bestimmt nicht leicht für euch alle, ich kann mir das gut vorstellen.
Ich wüsste auch nicht was ich machen würde, wenn mein Sohn tot geboren werden würde.
Jetzt hab ich richtige Angst bekommen.
Noch mehr Angst vor der Geburt, als ich eh schon hab.
Ich hoffe ihr seid ein bisschen von den Schmerzen weggekommen und genießt die Zeit, auch wenns nicht so leicht ist, mit eurer zweiten Tochter und den anderen größeren!
Ich hoffe euch geht es allen gut!
Liebe Grüße
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Lisi



Anmeldungsdatum: 20.03.2008
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Luca, 28.07.2009
Mateo, 02.08.2011


BeitragVerfasst am: Do 07. Aug. 2008 12:25    Titel: Antworten mit Zitat

ja ich hab auch fast zu heulen begonnen, das ist einfach so traurig, dass mir das richtig weh tut. ich weiß auch nicht was ich machen würde, wenn mir sowas passiert, ich bin nicht so stark, ich glaub ich würd da echt durchdrehen.
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daddy´s girl



Anmeldungsdatum: 14.08.2008
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Angelina, 15.03.2008



BeitragVerfasst am: Do 14. Aug. 2008 22:02    Titel: Antworten mit Zitat

hallo...

mir läufts immer noch ganz kalt den rücken runter.
das tut mir so leid für euch, ist bestimmt eine schwere zeit. weiss gar nicht recht was ich schreiben soll, weil ich angst hab nicht die richtigen worte für das geschehene zu finden. trotzdem möchte ich dir meine anteilnahme zeigen. ich finde es auch wunderbar das du es geschafft hast dich von ihr zu verabschieden. ist bestimmt auch ein schwerer schritt gewesen, aber andererseits bestimmt auch wichtig. ich wünsche euch alles gute weiterhin und viel kraft. schön das es deiner anderen tochter gut geht, sowie auch deinen anderen kindern, dir und deinem mann. ihr werdet bestimmt wunderschöne stunden gemeinsam verbringen.

alles, alles liebe!!!
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