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02.10.2009 Moriz - Geburt mit Hilfe von Selbsthypnose

 
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medusa303



Anmeldungsdatum: 15.12.2009
Beiträge: 3
Wohnort: Wien

Meine Kinder:
Moriz, 02.10.2009



BeitragVerfasst am: Di 15. Dez. 2009 15:19    Titel: 02.10.2009 Moriz - Geburt mit Hilfe von Selbsthypnose Antworten mit Zitat

Ich hatte bis auf das Sodbrennen eine sehr unkomplizierte Schwangerschaft und zwei verschiedene EGTs: 04.10.2009 und 11.10.2009.

Am Morgen des 01.10.2009 hatte ich eine leichte Schmierblutung festgestellt - ich dachte mir sofort, dass es sich wahrscheinlich um den gelösten Schleimpfropf handeln müsste und kümmerte mich nicht weiter darum. Ich hatte bereits leichte Schmerzen im Unterleib und nahm ein Bad zur Entspannung – dadurch wurden die Schmerzen auch wieder weniger. Am Nachmittag fuhr ich noch zur Akupunktur als Geburtsvorbereitung ins Spital. Dort ließ ich mir nochmals von einer Hebamme versichern, dass es sich um den gelösten Schleimpfropf handeln musste, der diese Schmierblutung bei mir ausgelöst hatte. Des Weiteren wurde mir nochmals die beste Methode zum Testen für richtige Wehen genannt – das Baden. Wenn man sich in die Badewanne legt und die Schmerzen weniger werden, dann handle es sich um so genannte Übungswehen, bei ansteigen der Schmerzen handle es sich dann um „echte“ Wehen. Ich fuhr dann wieder nach Hause und entspannte mich.Mein Lebensgefährte kam um 17.30 Uhr von der Arbeit nach Hause und wir setzten uns hin zum Abendessen – ich hatte nicht mehr so großen Appetit (aber den hatte ich ohnehin die ganze Schwangerschaft über nicht), bis auf den Müsliriegel als Nachspeise – der durfte nicht fehlen.  Die Schmerzen im Unterleib wurden stärker und ich versuchte mich weiter zu entspannen – vorerst hielt ich das ganze nur für Übungswehen – doch als ich mir ein Bad einließ und sofort wieder aus dem Wasser steigen musste, wusste ich, dass es sich nun doch nicht mehr um Übungswehen handeln konnte.Um 20.00 Uhr verspürte ich ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend – ich musste mich kurz daraufhin auch übergeben. Mein Lebensgefährte fragte, ob wir nicht lieber ins Krankenhaus fahren sollten, doch ich wollte unbedingt solange wie nur möglich zu Hause weiter entspannen. Die Unterleibsschmerzen wurden langsam heftiger – ich versuchte mich immer mehr mittels der Regenbogenentspannung den Wellen (=Wehen) hinzugeben.Kurz vor Mitternacht wurden die Abstände der Wehen immer kürzer und hatten eine Spanne von 5 Minuten erreicht. Ich bat meinen Lebensgefährten darum die Rettung anzurufen, damit wir auf schnellstem Wege ins Krankenhaus gelangen konnten.Die Samariter waren schnell vor Ort und die Fahrt ins Krankenhaus konnte losgehen – ich wollte mich nur zuerst nicht auf die Trage legen, da ich beim Liegen auf dem Rücken wieder extreme Übelkeit verspürte (zu Hause verharrte ich die ganze Zeit im Vierfüßlerstand – alles andere war unangenehm), doch um die Sicherheit beim Fahren gewährleisten zu können, hatte ich keine andere Wahl. So denn wurden mir ein Nierentässchen gereicht und bei Abfahrt ging es auch schon los – ich übergab mich erneut. Die Fahrt dauerte keine 10 Minuten und ich wurde mit der Trage in den Kreissaal gebracht, wo mich eine Hebamme sofort untersuchte. Im Kreissaal übergab ich mich nochmals, worauf mir Globuli gegen das Erbrechen angeboten wurden. Ich sollte diese im Mund zergehen lassen und 20 Minuten nichts trinken – nach 10 Minuten jedoch musste ich mich wieder übergeben und benötigte gleich 3 Nierentassen (dafür aber danach keine mehr). Bei der Untersuchung wurde festgestellt, dass sich der Muttermund bereits 8 cm geöffnet hatte und die Herzfrequenz des Babys in einem sehr entspannten Zustand lag (was für den Geburtsprozess sehr ungewöhnlich war) – die Hebamme konnte es nicht fassen und wollte wissen, was ich gemacht habe, dass sich der Muttermund bereits derart weit geöffnet hatte.Mein Lebensgefährte war mir eine große Stütze, obwohl er nichts machen konnte als neben mir zu sitzen und mir gut zuzureden, denn jegliche Berührung war mir unangenehm – besonders während jeder Wehe, da ertrug ich auch kein Zureden, sondern benötigte Stille um mich weiter entspannen zu können.Um kurz nach halb 3 wurden die Wehen deutlich heftiger und ich verspürte einen Druck nach unten – die Hebamme erklärte mir, dass nun die Presswehen anfangen würden – nachdem der Muttermund vollständig geöffnet war, konnte ich anfangen mein Baby nach unten zu atmen. Der Druck war unvorstellbar groß und ich bekam die Anweisung über den Schmerz hinaus zu drücken – das war nicht besonders angenehm, aber nach 3 Presswehen war unser kleiner Moriz um 2.54 Uhr mit 49 cm und 2.948 g endlich bei uns.Ich wünsche jedem eine so entspannte und natürliche Geburt ohne Hilfe von Schmerz- oder Wehenmittel, denn ich finde es sehr wichtig diesen großartigen Moment nur mit Hilfe und Verlass auf den eigenen Körper erfahren zu können!Am Besten das Buch „Hypnobirthing – die Mogan-Methode“ besorgen und den Körper seiner Bestimmung mit viel und vor allem täglicher Entspannung mittels Entspannungs-Cds folgen lassen!Alles Gute für alle Schwangeren dieser Welt!
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Gast1383
Gast








BeitragVerfasst am: Di 15. Dez. 2009 20:17    Titel: Antworten mit Zitat

Super Geburtsbericht hast du geschrieben und gratuliere zu der schönen Geburt! Ich hab irgendwann zwischen der Geburt nach ner PDA verlangt. Da wars schon zu spät und jetzt im Nachhinein bin ich froh, dass ich es ohne Schmerzmittel oder ähnliches geschafft habe.

lg
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Lisi



Anmeldungsdatum: 20.03.2008
Beiträge: 3279
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Geburtstermin: 04.08.2011

Meine Kinder:
Luca, 28.07.2009
Mateo, 02.08.2011


BeitragVerfasst am: Mi 16. Dez. 2009 12:13    Titel: Antworten mit Zitat

hey!

schöner bericht, freut mich dass du so eine schöne geburt hattest. erinnert mich bissl an meine, bei mir wars so ähnlich und auch total schön! Very Happy

bzgl. pda gehts mir so wie steffi, ich wollte es immer ohne schaffen, als ich dann im spital war hab ich allerdings nach einer pda verlangt, dann wars aber schon zu spät. und jetzt im nachhinein bin ich glücklich drüber! Very Happy

alles liebe dir und einer kleinen familie!
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Nicichrisi



Anmeldungsdatum: 03.12.2008
Beiträge: 4725
Wohnort: Tulln

Meine Kinder:
Maximilian, 26.10.2009
Christian, 25.08.2011


BeitragVerfasst am: So 27. Dez. 2009 11:44    Titel: Antworten mit Zitat

Alles Gute zu eurem Sohn. Bin wirklich neidisch auf euch.
Ich hätte mir auch so gerne eine natürliche Geburt gewünscht, aber leider ist es dann ein Kaiserschnitt geworden. Vielleicht darf ich es beim näcshten Kind miterleben.

LG
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