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Wie wichtig ist eine Taufe heutzutage?
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Schnegge



Anmeldungsdatum: 22.04.2009
Beiträge: 187
Wohnort: Neunkirchen

Geburtstermin: 25.07.2009

Meine Kinder:
Isabel, 07.08.2009



BeitragVerfasst am: Fr 15. Jan. 2010 20:33    Titel: Wie wichtig ist eine Taufe heutzutage? Antworten mit Zitat

Hallo!

Folgendes Problem.Hoffe das passt hier rein Wink Mein Mann ist Reformiert und ich Katholisch,beide aber aus der Kirche ausgetreten.Als unsre kleine Isabel zur Welt kam,haben wir beschlossen ohne Bekenntniss eintragen zu lassen,weil wir der Meinung sind/waren das sie das dann später selbst entscheiden kann.

Nur vom Tag ihrer Geburt bis heut werden wir von allen Seiten bestürmt wir müssen sie unbedingt taufen lassen weil sie es sonst so schwer haben wird,Kindergarten,Schule ect.

Jetzt bin ich halt schwer am überlegen.Einerseits seh ich das grad heutzutage nimma so,Schule usw sind zb. soviele verschiedene Glaubensrichtungen in einer Klasse.

Und selbst wenn ich sie taufen lassen würde,......was den?Katholisch oder reformiert?Kennen übrigens bei beiden Glaubensrichtungen Keinen der noch in der Kirche dabei ist.Also hätt ma auch keinen Taufpaten.

Wie seht ihr das?Muss man unbedingt taufen?Würde sie das echt gern später selbst entscheiden lassen.

Lg.Kathi
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sloellie



Anmeldungsdatum: 06.01.2010
Beiträge: 32
Wohnort: Wien





BeitragVerfasst am: Fr 15. Jan. 2010 21:04    Titel: Antworten mit Zitat

Also wenn ich gánz ehrlich bin, finde ich Taufen, nur weil andere das meinen sehr unsinnig. Eigentlich sollte eine Taufe doch ein Bekenntnis zur Religion sein, zu Gott. Oder man möchte andere Menschen am Leben des Kindes teilhaben lassen (Paten) . Ich selber habe 2 Patenkinder und begleite sie so lange sie das wollen. Kümmer mich um sie, statte sie aus, bringe Ihnen etwas bei, zeige ihnen die Welt (im übertragenen Sinne) und bin einfach für sie da. Aber wenn dann finde ich nur Taufen aus Überzeugung richtig! Ich selber bin Evangelisch aber habe mich erst während des Konfirmanten Unterrichts Taufen lassen. Also Deine Tochter selber entscheiden lassen finde ich ok und ich kann mir nicht vorstellen das es heutzutage ein Problem sein soll nicht getauft zu sein......
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goldfisch



Anmeldungsdatum: 04.06.2009
Beiträge: 170





BeitragVerfasst am: Fr 15. Jan. 2010 21:06    Titel: Antworten mit Zitat

Eine (einzige) Mitschuelerin in unserer Klasse damals (vor 20 Jahren...) war nicht getauft, und ja, das war schon Thema. Ich habe das aber so in Erinnerung, dass sie deswegen nicht gehaenselt wurde, sondern dass sie damit "angegeben" hat (oder das wollte). So nach dem Motto, "Seht, ich bin anders". Eigentlich komisch, wenn ich so zurueckdenke!

Zum Thema "spaeter aussuchen": Naja, ich glaube, mich fuer oder gegen etwas entscheiden kann ich nur, wenn ich es auch kenne. Wenn ich ohne "Kontakt" (und darunter verstehe ich mehr als die katholischen/christlichen Feiertage zu konsumieren) zu einer bestimmten Religion aufwachse, kann ich mich weder dafuer, noch dagegen entscheiden! Und die eigenstaendige Entscheidung kommt spaeter ohnehin, durch die - moegliche - Konfirmation oder Firmung.

Das heisst nicht, dass ich eine Taufe fuer "noetig" erachte (noetig wofuer?); ich habe nur versucht, Deine Frage zu beantworten und das Thema "selbst entscheiden" ein bisschen zu beleuchten!

Liebe Gruesse!
Goldfisch
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goldfisch



Anmeldungsdatum: 04.06.2009
Beiträge: 170





BeitragVerfasst am: Fr 15. Jan. 2010 21:11    Titel: Antworten mit Zitat

P.S.: Ich finde, eine Taufe, wie auch die kirchliche Trauung, ist etwas, das aus einer inneren Ueberzeugung, aus dem ganz persoenlichen Wunsch danach, geschehen soll. Nicht, weil es Mode ist. Nicht, weil kleine Kinder in weissen Kleidern (oder spaeter die Braut...) ach so huebsch sind. Nicht, weil der Nachbar meint, eine Taufe gehoere dazu (wozu, genau?). (Das ist fuer mich irgendwie, wie sich zu verkaufen oder Verrat zu begehen - schwer zu beschreiben. Ich habe mich uebrigens damals sehr bewusst konfirmieren lassen, aber genau so bewusst auch nicht kirchlich geheiratet.)

Liebe Gruesse!
Goldfisch
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Schnegge



Anmeldungsdatum: 22.04.2009
Beiträge: 187
Wohnort: Neunkirchen

Geburtstermin: 25.07.2009

Meine Kinder:
Isabel, 07.08.2009



BeitragVerfasst am: Fr 15. Jan. 2010 21:20    Titel: Antworten mit Zitat

@goldfisch:Danke für die schnelle Antwort. Very Happy
Es ist ja nicht so das sie ohe jedliche Information zur katholischen bzw evangelischen Kirche aufwachsen wird.ImGegenteil,ich selbst war 9 Jahre Ministrantin und 11 Jahre Jungscharleiterin.Nur weil ich aus der katholischen Kirche ausgetreten bin heisst das ja net das ich net an Gott glaube.Habs mir lange überlegt mit dem Austritt und hatte dafür meiner Meinung nach gute Gründe.
Wir sind vor allem zu dem Entschluss o.B. gekommen weil wir nicht wussten ob jetzt katholisch oder evangelisch(vor allem da wir beide nicht mehr bei der Kirche sind)
Mir gehts halt wirklich rein darum ob sie dadurch dann eben Nachteile haben wird oder nicht.Denn laut Freunden und Familie(alle übrigens ausgetreten) sind wir Rabeneltern weil wir sie bis jetzt nicht taufen lassen haben.

@sloellie:Auch dir danke für die schnelle Antwort.So ne Art Taufpaten hat sie ja.Da mein Mann Schweizer ist hat sie eine Gotte und einen Götti.Bekommt man auch ohne Taufe bei der Geburt und is im Prinzip das Selbe.Deswegen haben wir unter anderem auch von einer Taufe abgesehen.

Lg.Kathi
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goldfisch



Anmeldungsdatum: 04.06.2009
Beiträge: 170





BeitragVerfasst am: Fr 15. Jan. 2010 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Kathi!

Hm, Deine Situation finde ich echt spannend! Antwort habe ich natuerlich keine, eh klar Wink
Ich versuche das Thema mal ganz pragmatisch anzugehen (und merke, dass das gar nicht so einfach ist fuer mich!):
Wie ist es denn mit Kindergarten und Schule? Habt Ihr vor, Isabel in einen katholischen oder evangelischen (Privat-)Kindergarten zu geben? Wenn ja, ist dort eine Taufe Voraussetzung? Das waere ein Punkt, den ich mir ueberlegen wuerde. Sonst Nachteile/Schwierigkeiten? Naja, kann ich mir an sich nicht vorstellen. Ausser natuerlich, die Grosseltern, Tanten, Onkeln etc. sekkieren Euch dauernd deswegen (wobei ich vermutlich dann erst recht nicht taufen wuerde Wink) Und eine nicht-Taufe ist ja nichts Endgueltiges! Laesst sich ja zu jedem Zeitpunkt nachholen!
Ich merke gerade, mein Posting ist wohl nicht sehr hilfreich, sorry!

Interessant finde ich, dass Ihr oB eintragen habt lassen, weil Ihr Euch nicht zwischen evangelisch und katholisch entscheiden konntet. Das kann ich nicht ganz verstehen. Kannst Du das erklaeren?

Liebe Gruesse!
Goldfisch
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Schnegge



Anmeldungsdatum: 22.04.2009
Beiträge: 187
Wohnort: Neunkirchen

Geburtstermin: 25.07.2009

Meine Kinder:
Isabel, 07.08.2009



BeitragVerfasst am: Fr 15. Jan. 2010 21:55    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Goldfisch!

Jede Antwort ist hilfreich Wink
Der Kindergarten wär zb kein Problem.Da geht sie dann in einen Landeskindergarten(ist Direkt neben unserem Haus Very Happy )

O.B.haben wir eintragen lassen weil seit dem Zeitpunkt wo bekannt war das ich schwanger bin die Streiterein los gingen Familien intern.Meine Seite bestand drauf ,bzw tuts immer noch,das sie katholisch wird.Seine Seite bestand/besteht auf evangelisch.Da mich die Streiterein schon damals so genervt haben, haben mein Mann und ich beschlossen das sie das später selbst entscheiden soll.
Nur fangen jetzt eben auch Freunde und Arbeitskollegen an sich drüber zu brüskieren das sie noch net getauft ist.

Lg.Kathi
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goldfisch



Anmeldungsdatum: 04.06.2009
Beiträge: 170





BeitragVerfasst am: Fr 15. Jan. 2010 22:12    Titel: Antworten mit Zitat

Ui! Sich streitende (Schwieger-)Eltern, das haette ich auch nicht gewollt. Das waere mir die Taufe, glaube ich, nicht wert gewesen, dass dann eine Seite beleidigt ist, wenn Ihr Euch auch nicht einig seid! (Wenn sich die Eltern einig sind, finde ich, kann man durchaus auch eine grantige Familienseite in Kauf nehmen, das ist dann was anderers!) (Hui, das klingt komisch, das mit dem "wert sein", aber ich glaube, Du weisst, wie ich es meine.) Glaube definiert sich fuer mich persoenlich eben auch nicht ueber die Taufe (oder die kirchliche Trauung), sondern durch die Werte, die (vor-)lebe.

Wenn Ihr Euch sicher seid, dass eine Taufe jetzt einfach kein Thema ist, wuerde ich vielleicht, wenn das Rundherum Euch damit sekkiert, einfach die Gegenfrage stellen, wann sie eigentlich das letzte Mal in der Kirche, bei der Beichte etc. waren Wink Ich finde, Glaube und wie man ihn lebt, ist etwas gaaanz Persoenliches, Intimes. Und wenn Euch jemand auf indiskrete Weise nach der Taufe fragt, wuerde ich einfach bloed zurueckfragen Smile (Die Art der Gegenfrage musst Du halt ans Gegenueber anpassen...)

Um zu Deiner Frage zurueckzukehren: mir fallen keine Nachteile an!

Liebe Gruesse!
Goldfisch
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goldfisch



Anmeldungsdatum: 04.06.2009
Beiträge: 170





BeitragVerfasst am: Sa 16. Jan. 2010 13:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hihi, wieso wundert es mich irgendwie nicht, dass wir da aehnliche Ansichten haben duerften, Sloellie! Smile

Liebe Gruesse!
Goldfisch
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goldfisch



Anmeldungsdatum: 04.06.2009
Beiträge: 170





BeitragVerfasst am: Sa 16. Jan. 2010 13:41    Titel: Antworten mit Zitat

Ach ja! Mir ist noch etwas eingefallen, Kathi: (Es geht Dir ja jetzt nur um das ganz Pragmatische, oder? Es ist also keine Grundsatzdiskussion oder kein theologischer Austausch, um den es Dir bei Deinen Ueberlegungen geht, stimmt das so?)
Als Vorteil des evangelisch-Seins ist mir der extra Feiertag (Karfreitag) eingefallen, den man hat. Voraussetzung ist, dass man Kirchenbeitrag zahlt, also die Taufe allein reicht nicht.
Waehrend der Schulzeit hatten wir am Reformationsfeiertag auch die Moeglichkeit, vormittags von der Schule fern zu bleiben, damit wir in die Kirche gehen koennen, wobei nicht kontrolliert wurde, ob wir wirklich in der Kirche waren.

Wenn mir noch etwas einfaellt, melde ich mich!

Liebe Gruesse!
Goldfisch
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