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Geburt von Lara-Jolina

 
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Gast94
Gast








BeitragVerfasst am: Fr 01. Dez. 2006 20:26    Titel: Geburt von Lara-Jolina Antworten mit Zitat

Am 1. September, am Geburtstermin war mir in der Früh schlecht und Durchfall hatte ich auch. Wir sind ins AKH zur Kontrolle gefahren und weil ich dem Arzt erzählt habe das es mir nicht gut geht, haben sie mir Blut abgenommen und mich eine halbe Stunde ans CTG gehängt (an dem man schon leichte Wehen sehen konnte, zu meinem erstaunen weil ich noch gar nichts gespürt hab). Danach hat er per Ultraschall geschaut ob die Versorgung der Nabelschnur für das Baby in Ordnung ist und hat dann abgetastet ob der Muttermund schon offen ist, dabei hat er festgestellt das der Gebärmutterhals schon ganz verkürzt ist. Auch eine Harnprobe musste ich abgeben. Danach kamen die Ergebnisse der Blutabnahme und es wurde eine Infektion festgestellt, also hat er gemeint es wäre gescheiter wenn sie mich gleich dort behalten. Ich kam dann in ein 4 Bett-Zimmer wo ich eine miese Nacht verbracht habe. Auf jeden Fall hatte ich nicht viel geschlafen und am nächsten morgen waren meine Wehen weg! Als der Arzt in der Früh kam, nahm er mir wieder Blut ab und meinte er würde gerne die Geburt mittels einer Tablette die vor den Muttermund gelegt wird einleiten. Gesagt getan – ich stolzierte ihm in meinem Spitalsnachthemd ins Behandlungszimmer nach und er gab mir diese Tablette worauf dann heftige Wehen begannen. Am Nachmittag kamen dann die Eltern ins Spital und wir gingen etwas trinken ins Restaurant. Als ich mit meinem Mann wieder auf die Station gehen wollte hatte ich vor dem Restaurant den Blasensprung! Mit einem Rollstuhl fuhren wir wie die Rennfahrer durchs ganze AKH wieder auf die Station. Dort gab ich bekannt meinen Blasensprung zu haben und weil keine Wehen waren bekam ich nochmals mittels Tablette die Wehen eingeleitet. Danach begannen höllische Schmerzen. Ich bekam Opiate die mir die Schmerzen etwas nahmen und mich voll high machten. Die Schmerzen wurden zwar dadurch leichter, aber die Wehen auch! Dann kam der Arzt um nach mir zu sehen. Dach gings in den Kreissaal. Ich hing die ganze Nacht zur Überwachung am CTG und hatte höllische Wehen, ich war schon so schwach das ich nicht mal mehr aufstehen konnte ohne hilfe. Zu dem Zeitpunkt war mein Muttermund aber erst einen Finger breit offen. In dieser Nacht dachte ich ich müsse sterben, ich bekam dann weil ich die Schmerzen nicht mehr aushielt in der Nacht noch eine halbe Flasche der Opiate, wovon ich wieder high wurde und Halluzinationen bekam. Am nächsten Tag in der Früh kam der Arzt wieder und tastete meinen Muttermund ab, er hatte sich aber nicht weiter geöffnet. Ich durfte dann aufstehen und ein bisschen herumgehen, bekam dann aber Blutungen und musste mich wieder hinlegen. Also bekam ich dann ab Mittag nochmals die Geburt eingeleitet mittels Wehentropf, wobei die Schmerzen wieder so stark waren und ich schon so schwach war das wir überlegten was wir weiter tun. Ich wollte keinen Kaiserschnitt das stand für mich fest. Der Arzt meinte der Muttermund ist gerade mal auf 3-4 cm aufgegangen, viel zu wenig für die Zeit. Wir beschlossen einen Kreuzstich zu machen, weil ich schon viel zu schwach war, und nochmals 2 Stunden zu warten und zu schauen ob sich was tut. Also hing ich am Wehentropf und am Blutdruckmesser und hatte die Kanüle vom Kreuzstich im Rücken (der Übrigends die beste Entscheidung meines Lebens war) und am CTG war ich auch noch angeschlossen. Die Hebammen haben den Wehentropf stärker aufgedreht wobei die kleine Schnecke dann zu heftige Herztöne zeigte das sie den Wehentropf wieder zurückdrehen mussten. Als der Arzt dann kam und ich abgetastet wurde stellte er keine Veränderung fest, die Wehen waren zwar da der Muttermund aber hatte sich nicht weiter geöffnet. Weil ich aber nicht aufgeben wollte gab er uns noch eine Stunde. Als er wieder kam und der Muttermund noch immer unverändert war, kam der Kaiserschnitt wieder zur Sprache. Ich wollte nie per Kaiserschnitt entbinden und plötzlich schien eine normale Geburt aussichtslos. Zu dem Zeitpunkt lag ich schon seit 56 Stunden in den Wehen und war schon so schwach das der Arzt meinte es gäbe zwar aus medizinischer Sicht keinen Grund zum Kaiserschnitt, er würde mir aber fast dazu raten denn es kann sich noch ewig hinziehen wenn es so weitergehen würde. Er selbst ist zwar für eine Vaginale Geburt aber mein Motor käme irgendwie nicht gscheit in Gange. Ich war am Ende. Nach einer genauen Absprache und der Voraussetzung das mein Mann bei der Geburt dabei sein kann willigte ich zum Kaiserschnitt ein. Eine halbe Stunde später lag ich schon im OP, festgeschnallt an Armen und Beinen an einem OP-Tisch der wie ein Frauenarztstuhl war und mit einem Puls mit 80 zu 46! Die Anesthäsistin überprüfte mehrmals ob der Kreuzstich auch saß (weil ich mir nicht sicher war das ich nichts mehr spürte oder besser gesagt weil ich angst hatte doch etwas zu spüren) und dann begann alles. Ich hatte meine Sauerstoffmaske auf und starrte immer wieder meinen Mann an oder in das Licht an der Decke. Dann pressten mir beide Ärzte mit dem Ellbogen gegen die Rippen und drückten das Baby richtig raus, mein Körper wurde hin und hergezogen und plötzlich hörte ich nur ein schreien. Dann ging alles irgendwie so schnell, plötzlich war mein Mann da mit dem Baby im Handtuch ich durfte nur kurz schauen dann ging er auch wieder. Ich habe nur ganz kurz ihr Gesicht gesehen aber ich weiss heute noch wie sie aussah. Ich konnte sie nicht berühren weil ich ja festgeschnallt war. Ich hörte mein Kind nur schreien von weitem als ich zugenäht wurde, die Anesthesitin war die ganze Zeit neben mir und spritze mir was nach in den Katheter vom Kreuzstich, sie beschrieb mir was die Ärzte die ganze Zeit an mir machten. Es dauerte zwar nur 34 Minuten bis ich fertig genäht war aber es war für mich eine Ewigkeit. Ich war Mama und durfte nicht zu meinem Kind, das war sehr schlimm, als ich dann in den Aufwachraum kam, legten sie mir die Kleine in meine Arme, ich konnte sie aber nicht halten weil ich so zitterte weil mein Puls ganz unten war. Da durfte ich sie auch zum ersten Mal an die Brust legen zum stillen. Danach wurde sie mir weggenommen und untersucht. Dann kam ein Arzt drückte mir noch mal am Bauch herum und dann wurde ich auf die Wochenbettstation gebracht. Der Pfleger der mich holte fuhr gleich mit mir gegen den ersten Türstock. Ich wurde zugepumpt mit Schmerzmittel und schlief dann auch die ganze Nacht sehr gut, die Kleine durfte ich nicht bei mir haben weil ich sie ja aus ihrem Wagerl nicht rausnehmen konnte, ich durfte ja wegen dem Kaiserschnitt nicht aufstehen.

Am nächsten Tag in der Früh brachten sie mir mein Baby wieder und von da an hatte ich sie 24 Stunden!

lg Tina
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andrea81
Gast








BeitragVerfasst am: Fr 01. Dez. 2006 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

hui, das war aber anstrengend.....

bei nächsten mal wird es sicher besser und schneller gehen Wink
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mama



Anmeldungsdatum: 01.12.2005
Beiträge: 1097

Meine Kinder:
Iris, 13.05.2004
Philipp, 01.10.2006


BeitragVerfasst am: Fr 01. Dez. 2006 22:49    Titel: Antworten mit Zitat

Das war wirklich anstrengend, wie geht es Dir im Nachhinnein mit der Entscheidung für den KS. Es war in Deiner Situation sicher eine gute Entscheidung den KS zu machen, denn so erschöpft wie Du warst, wäre eine nat. Geburt sicher problematisch geworden.

LG
mama
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Gast94
Gast








BeitragVerfasst am: Sa 02. Dez. 2006 10:30    Titel: Antworten mit Zitat

ich hab überhaupt keine probleme mit der narbe oder so, garnix, keine schmerzen ...

es war im nachhinein betrachtet sicher die beste entscheidung und ich war dann froh das das ganze zu ende war und die kleine endlich da war.

lg tina
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