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Wer dachte auch, dass er stirbt?
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verena6020



Anmeldungsdatum: 26.12.2006
Beiträge: 107
Wohnort: Innsbruck

Meine Kinder:
Magnus, 27.11.2006



BeitragVerfasst am: Do 04. Jan. 2007 23:22    Titel: Wer dachte auch, dass er stirbt? Antworten mit Zitat

Hallöchen! Ich bin absolut nicht wehleidig (hatte sogar schon eine Operation, die aufgrund von hohem Fieber ohne Betäubung durchgeführt werden musste!) und hab' bis jetzt jeden Schmerz ausgesprochen locker verkraftet, aber als vor 5 Wochen mein Sohn Magnus auf die Welt kam (Gewicht: 3270 g, Größe: 50 cm), dachte ich, ich muss sterben. Die Vorwehen waren für mich eine Leichtigkeit, aber als es dann losging, hatte ich keine Wehenpausen mehr, sondern lag 8 Stunden durchgehend mit unerträglichen Schmerzen. Es dauerte ewig, bis sich der Muttermund öffnete. Nach qualvollen 4 Stunden hätt' ich mir gedacht, dass was weitergegangen ist, aber als die Hebamme dann nachschaute, stellte sie fest, dass der Muttermund in dieser Zeit nur um einen Zentimeter, also auf 3 cm größer geworden war. Ich ging dann in die Badewanne für etwa 2 Stunden, aber da hat sich dann gar nichts mehr getan (trotz der Schmerzen), also ging ich wieder raus. Nie hätte ich zu diesem Zeitpunkt gedacht, dass die Schmerzen noch schlimmer werden können, doch das wurden sie! Sie wurden so groß, dass ich dabei fast ins Koma gefallen bin (das hab' ich gespürt, weil ich fast weggetreten bin). Mein Freund war dabei und hat fast geweint, weil er mir nicht helfen konnte. Betäubungsmittel hab' ich keine bekommen, bis auf ein paar so kleine homöopathische Kügelchen, die man auf die Zunge bekommt (keine Ahnung, was das war, auf jeden Fall war's umsonst!). Anfangs wurde ich zwar noch gefragt, ob ich was brauche, aber da dachte ich noch, ich schaffe das schon ohne Medikamente. Später dann fragte mich niemand mehr und ich dachte, es ist eh schon zu spät für eine Periduralanästhesie oder sonst was. Die letzten Wehen waren dann die Schlimmsten, denn ich durfte ja noch nicht pressen, musste aber. Ich konnte gar nicht anders, das ging wie von alleine. Die Hebamme sagte ständig, "noch diese Wehe, das schaffst Du schon" und jedes Mal dachte ich, es sie die letzte, doch es folgten noch etliche. Es war eine Erleichterung, als ich dann endlich pressen durfte. Auch dann dauerte es aber noch recht lange. Selbst als man schon den Kopf sehen konnte, flehte ich noch nach einem Kaiserschnitt, den ich natürlich nicht bekam. Es war übrigens mein erstes Kind. Auch muss ich dazusagen, dass ich recht schlank war und ein schmales Becken habe bzw. hatte. Vielleicht habe ich mir deshalb so extrem schwer getan. Jedenfalls: Irgendwann hatte ich's dann endlich geschafft. Ich war komplett kaputt. Man hat mir mein Baby auf den Bauch gelegt, doch ich konnte ihn vor lauter Schock nicht richtig sehen. Alles lief ab wie ein Film in meinem Kopf. Ich war einfach so erschöpft. Doch der nächste Schock kam dann: Man nahm ihn mir sofort wieder weg und brachte ihn fort, mit dem Vorwand, er müsse wie jedes andere Kind gewogen werden und es würde nicht lange dauern. Dabei hatten sie mir verheimlicht, dass mein Kind aufgehört hatte, zu atmen. Ihr könnt Euch sicher vorstellen, wie sehr ich dann erschrocken bin, als eine Stunde später ein Arzt das Zimmer betrat, vor sich einen Brutkasten schiebend mit meinem Baby drin. Ich war fertig! Der Arzt sagte, der Kleine könne nicht zu mir, denn er müsse überwacht werden. Ich denke, die Geburt hat ihn noch mehr mitgenommen wie mich. Ich fühlte mich wie ein ausgelaugtes Tuch. Ich lag da mit meinem wertlosen, leeren Bauch, hatte unendliche Schmerzen hinter mir und dann wurde mir auch noch das Kind weggenommen (was natürlich aus gesundheitlichen Gründen nötig war). Gottseidank war mein Freund da und tröstete mich. Es war mittlerweile etwa 5.30 Uhr und ich hatte natürlich noch nichts geschlafen. Die nächsten 8 Stunden konnte ich trotz der Erschöpfung auch nicht schlafen, weil mein Baby nicht bei mir war. Ich hatte zu ihm schon in derSchwangerschaft eine extrem große Bindung zu ihm aufgebaut und hab' viel mit ihm geredet, umso schlimmer war die Zeit, bis es endlich 12 Uhr mittags war und ich den Kleinen gebraucht bekommen habe. Ab diesem Zeitpunkt ließ ich ihn nicht mehr aus den Augen und das werde ich wohl den Rest meines Lebens nicht.
Ich bin seit diesem Geburtserlebnis traumatisiert. Depressionen hatte ich schon immer, dagegen nehme ich aber Tabletten. Diese Erfahrung hat mir aber Angst gemacht und ich überlege mir ernsthaft, bei den nächsten Schwangerschaften (sofern ich noch ein Kind bekomme) einen geplanten Kaiserschnitt durchführen zu lassen (auch wenn es oft heißt, nur die erste Geburt ist so schwer).
Ich freue mich, von jemandem zu hören, dem es ähnlich ergangen ist oder der mir irgendwas dazu zu erzählen hat.
Danke im Voraus und liebe Grüße, Verena
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rotterdam_nl



Anmeldungsdatum: 23.06.2006
Beiträge: 1099
Wohnort: Stmk

Meine Kinder:
Jan Christian, 13.02.2007



BeitragVerfasst am: Fr 05. Jan. 2007 10:01    Titel: Antworten mit Zitat

Shocked
Shocked
Shocked

also ich glaub ich werde nicht entbinden ;D so ein bauchi ist ja auch was schönes, aber ich hab gehört dass das becken(also die äußeren beckenknochen) leider nix damit zu tun haben wie man die geburt verträgt-schade denn ich hab ein seeehr breites becken ;D
na gott sei dank hast du die geburt trotzdem überstanden und dann deinen wonneproppen in den händen halten können!!
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Petra



Anmeldungsdatum: 22.06.2006
Beiträge: 971
Wohnort: Wien 1230

Geburtstermin: 06.06.2009

Meine Kinder:
Matthias, 11.04.2000
Marcel, 19.04.2002
Melina, 16.03.2007

BeitragVerfasst am: Fr 05. Jan. 2007 11:33    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann dich gut verstehen!Mir ging es bei der ersten Geburt auch so.Ich dachte ich überleb das nicht!Es geht aber alles vorbei und jetzt wird er schon 7 jahre alt!
Auch jetzt beim dritten hab ich ein bischen Angst!
Aber ich steh das durch!!

Deiner ist jetzt auch schon 5 Wochen also man sieht es geht schneller als man denk vorbei!!
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andrea81
Gast








BeitragVerfasst am: Fr 05. Jan. 2007 13:39    Titel: Antworten mit Zitat

wenn mand eine gschchte liest, merkt man, dass du immer noch unter schock stehst -

bei mir war das auch lang so, ich hatte auch eine extrem schmerzhafte geburt - und nichts ging weiter - 29 stunden mußte ich warten bis meine hannah endlich raus wollte. ich konnte auhc die erste zet gar nicht darüber reden - ich hätte zu heulen begonnen.
mein mann erzählte mir oft dinge, die bei der geburt angelufen sind, wie ich gar nciht mitgekam - war wohl auch weggetreten.

bei mir dauerte es sooooooooo lang bis sich cm um cm der muttermund öffnete.... und der letzte cm war der schlimmst, der wollte einfach nciht verstreichen - die hebamme massierte bei jeder weheh mit, aber ging lang nicht auf und vorer durfte ich nihct pressen...

hannah wurde mir übrigens auch gleich weggenommen - sie mußte wegen anpassungsschwierigkeiten und einer befürchteten schwangerschaftsvergiftung ( ich hatte nämlich eine) auf die neonathologie. erst nach2,5 tagen konnte sie zu mir....

ich kann dich beruigen - der schock vergeht nd rgendwann bekommmt man lust auf eine 2. baby . ich geh auch in diese ss ohne angst vor der geburt - obwohl ich nach hannahs entbindung mein gesamtes hab und gut verwettet häte, dass ich auf keinen fall mehr ein kind auf die welt bringen werde!
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Gast452
Gast








BeitragVerfasst am: Fr 05. Jan. 2007 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!
Erstmal möchte ich dir zu deinem kleinen Sohn gratulieren!
Du hast wirklich meine Hochachtung dass du alles so gut gemeistert hast bei der Geburt,wenn man das hört da wird einem ganz mulmig zumute.

Bei mir dauert es ja auch nicht mehr allzu lange,hoffe dass es nicht ganz so schmerzhaft wird wie bei dir,aber da muss man durch!Sollte ich es aber wirklich nicht aushalten dann würde ich vielleicht schon eine PDA machen lassen,naja schaun ma mal.
Liebe Grüsse
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enyamaus



Anmeldungsdatum: 08.11.2006
Beiträge: 147
Wohnort: Tirol

Meine Kinder:
Enya Maria, 17.09.2006

Melis Geburtstag, 28.04.1977

BeitragVerfasst am: Fr 05. Jan. 2007 20:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Verena!

In welchem KH hast du entbunden? Das würde ich echt gerne wissen!!!! Du hast ja wirklich schreckliches durchmachen müssen - du hast echt mein Mitgefühl. Bei mir wars nicht ganz so schlimm, aber ich dachte mein Baby stirbt!!!!!

Ich war im Haller Krankenhaus und habe ca. 19,5 Stunden gebraucht, weil mein Muttermund auch nicht aufgehen wollte. Ich hatte auch Schmerzen ohne Ende und flehte nach einem KS. Doch die Hebamme beharrte auf eine normale Geburt - das Problem sie hat sich bei der Größe meines Babys verschätzt! (4120 gr. + 52 cm) für mich wäre eigentlich nur ein KS in Frage gekommen! Und weil man so lange gewartet hatte und mir immer stärke Wehentropfen gab, wurde der Herzschlag meines Babys immer schwächer. Dann kam es zu einer radikalen Saugglockengeburt. Leider war das Gerät kaputt und erst nach mehrmaligen Ansetzen hats funktioniert. Ich dachte echt mein Baby stirbt - im ersten Moment hat es sich nicht bewegt und nicht geschrien - dann kam aber "Gott-sei-Dank" die Entwarnung! Diese Bilder aber werde ich nie vergessen - hatte anfangs große Schwierigkeiten darüber zu reden - brach jedesmal in Tränen aus. Auch mein Mann war total schockiert und mit den Nerven am Ende - er hat ja noch viel mehr mitbekommen. Ohne ihn und seine Unterstützung hätte ich das nicht überlebt - war zeitweise auch nicht mehr bei mir selber!!!

Falls ich ein 2.Kind bekommen sollte, weiß ich fix:
- nicht mehr in Hall
- beim geringsten Zweifel - Wunschkaiserschnitt
- wenn doch Spontangeburt - dann nur mehr ambulant!

Ich wünsche dir noch alles Gute und versuche mit dem erlebten fertig zu werden - jeder Augenblick mit deinem Baby vergütet die schmerzhaften Stunden!!!!!!!!

LG Melanie (aus dem Oberland)
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Gast289
Gast








BeitragVerfasst am: Fr 05. Jan. 2007 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ob das jetzt wohl aufbauend ist Confused

Ich bitte um ein Positives Geburtserlebnis!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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sunnybabii



Anmeldungsdatum: 24.09.2006
Beiträge: 643
Wohnort: Wien, 23

Meine Kinder:
David Pascal, 01.03.2007
Mein Geburtstag, 06.11.1987


BeitragVerfasst am: Fr 05. Jan. 2007 23:44    Titel: Antworten mit Zitat

oh mein gottt... jetzt bekomm ich richtig schiss... eure geschichten sind ja wirklich traurig bzw mitreissend !!!

ich hoff bei meinem zwerg passt alles wenn er kommt denn ich hab auch große angst dass irgendwas ist nach der geburt (mach mir da weniger gedanken um mich punkto schmerzen) !!!

ich würde das glaube ich nicht verkraften wenn irgendwas mit meinem zwerg wäre !!!!

lg
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Gast289
Gast








BeitragVerfasst am: Sa 06. Jan. 2007 11:50    Titel: Antworten mit Zitat

Also Mami's jetzt gehts bald bei Uns auch los.
Muss kurz sagen:
Waren 3 Frauen die im Januar ET hatten
zuerst meine Schwester mit 7.1.
dann eine Bekannte mit 25.1
und schliesslich ich im Schlusslicht.
Gestern erblickte Amelie das Licht der Welt
16:56 4280g ,53kg
aber ich glaub es war eine Sectio.
näheres erfahr ich erst.

Rolling Eyes
Stubenwagen hab ich der Rest ist mir egal.
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andrea81
Gast








BeitragVerfasst am: Sa 06. Jan. 2007 13:42    Titel: Antworten mit Zitat

schön - eine amelie!!!!!!!!!!!!!!!!! gefällt mir auch gut der name!

tina - du wirst sicher erst im februar entbinden Wink
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